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Allgemein

Haben Sie Freude im Umgang mit Kindern?

Tageseltern werden gebraucht

Der Tageseltern-Service sucht landkreisweit Tagesmütter/-väter, die zuverlässig, verantwortungsbewusst und belastbar sind und in ihrem Zuhause regelmäßig ein oder mehrere Kinder betreuen wollen. Die Tätigkeit ist die ideale Möglichkeit für das eigene Kind zuhause zu sein und gleichzeitig Geld zu verdienen. Gebraucht werden Teilzeit- und Ganztagesbetreuungen von Montag bis Freitag oder für einzelne Wochentage. Die Bezahlung richtet sich nach den Pflegesätzen des Jugendamtes Fürstenfeldbruck. Für die Betreuung im Umfang von 40 Wochenstunden und abhängig von der Qualifikation beträgt der monatliche Pflegesatz bis zu 867,60 € pro Kind. Dazu kommen noch Zuschüsse für Versicherungen.

Kinderpfleger/innen, Erzieher/innen, Soz.-Päd./innen oder Dipl.-Päd./innen, die in ihrer Elternzeit eine sinnvolle ergänzende Betätigung suchen, können ohne großen Aufwand und ohne zusätzliche Qualifizierung Tageseltern werden. Wer keine fachpädagogische Ausbildung hat, kann sich bis 10.10.19 für die Grundqualifizierung „Einführung in die Tätigkeit als Tagesmutter/-vater“ ab 17.10.19 anmelden.

Nähere Informationen und Beratung zu den Aufgaben, der Bezahlung, den Rahmenbedingungen, der Qualifizierung und zur Beantragung der Pflegeerlaubnis erteilt Martina Pfahl vom Tageseltern-Service des Sozialdienst Germering e. V. unter Tel. 089/84 00 57 16.

Hochkarätiger Liederabend für den guten Zweck – Germeringer Senioren soll der Alltag erleichtert werden

Im Alter im gewohnten Umfeld zuhause wohnen bleiben zu können und dort auch bei zunehmender Hilfs- und Pflegebedürftigkeit betreut und versorgt zu werden – das wünschen sich viele Seniorinnen und Senioren, auch wenn sie schon einen Pflegegrad haben. Das Zentrum Bayern für Familie und Soziales (ZBFS) begegnet diesem Wunsch mit den sog. „Angeboten zur Unterstützung im Alltag“ als Stärkung der häuslichen Betreuung. Die Senioren und Seniorinnen sollen dabei von sog. „Alltagsbegleiter*innen“ in ihrem Alltag unterstützt werden. Sie helfen ihnen, ihre Selbstständigkeit zu erhalten oder wiederzugewinnen und sollen ihnen so ein längeres Verbleiben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Zu den Aufgaben der Alltagsbegleiter zählen u.a. Begleitung zum Einkauf, zum Friedhof oder zur Post, Hausbesuche, bei denen z.B. gemeinsam gekocht wird, Unterstützung bei Behördenangelegenheiten oder Schreibarbeiten, Begleitung zum Arzt oder auch die hauswirtschaftliche Versorgung u.a.m..

Damit auch Germeringer Senioren und Seniorinnen künftig von solchen Helfern unterstützt werden können, plant der Sozialdienst Germering das neue Ressort „Alltagsbegleitung“. Um das Projekt auf die Beine stellen  zu können, bedarf es allerdings erheblicher finanzieller Mittel. Erfreulicherweise konnten schon einige Spender – wie z.B. die Manfred Funke-Hopfner-Stiftung, der Förderverein Germeringer Insel oder die VR-Bank FFB – gefunden werden. Weitere Spenden sind aber nötig. Ingrid Neubauer, Vorstand und PDL des Sozialdienstes, freut sich daher umso mehr, dass die Einnahmen des Benefizkonzertes „Best of African Music, Opera and Musical“ dem Projekt zufließen sollen (Foto).  Dieser Liederabend wird am 20.9.19 um 19.30 Uhr von namhaften Solisten der Cape Town Opera (CTO), Kapstadt – des einzigen Opernhauses des afrikanischen Kontinents –  durchgeführt. Sie sind im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee der Einladung des Rotary Clubs Germering gefolgt. Mit ihren Gagen finanzieren die Künstlerinnen und Künstler Schüler- und Jugendprojekte in Südafrika. Aber auch Germering profitiert, denn mit dem Erlös aus Ticketverkauf, Spenden und Sponsoring möchte der Rotary Club Germering die Gründung des Projekt „Alltagsbegleitung“ beim Sozialdienst Germering unterstützen. Die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung hat Oberbürgermeister Andreas Haas übernommen. Tickets gibt es noch für 38 Euro bei München-Ticket.

Eine Voraussetzung für die künftigen Helfenden bei dem Projekt ist übrigens die Teilnahme an einer Schulung, die die ehrenamtlichen und nicht-ehrenamtlichen Mitarbeiter auf die Betreuung Pflegebedürftiger vorbereiten soll. Damit das Angebot in Germering wie geplant ab 2020 starten kann, bietet der Sozialdienst im Herbst erstmals eine solche 40 Unterrichtseinheiten umfassende Schulung an. Die Schulung ist für die Teilnehmer kostenlos, Beginn ist der 28.9.19. Nähere Infos gibt es bei Sabine Brügel-Fritzen, Geschäftsleitung Sozialdienst Germering e.V., Planegger Str. 9, 82110 Germering unter Tel. 089 84 48 45.

Märchenstunden in der Tagespflege

Froschkönig, Sterntaler, die Bremer Stadtmusikanten und andere Märchen haben dieser Tage Einzug in der Tagespflege des Sozialdienstes gehalten.  Ursula Gruber (Foto li.) und  Marion Schrötter (Foto re.), zwei Mitarbeiterinnen der Einrichtung am Aubinger Weg, nahmen nämlich im ersten Halbjahr 2019 an einer Ausbildung zur Märchenerzählerin für Menschen mit Demenz teil. Finanziert wurde die Ausbildung mit dem Titel „Unvergessen – Aktivierung durch Märchen“   großteils durch die Pflegekasse BKK Mobil Oil.  Diese hatte u.a. die Tagespflege des Sozialdienstes ausgewählt, um sie mit Angeboten zur Gesundheitsförderung zu begleiten. Hintergrund dafür war, dass mit Inkrafttreten des neuen Präventionsgesetzes neben den Kranken- auch die Pflegekassen eine Präventionsauftrag erhalten haben. Beide Märchenerzählerinnen konnten ihr neues Wissen nun schon mehrmals in der Einrichtung ausprobieren. Bei den TeilnehmerInnen mit leichter bis mittlerer Demenz kommt das Angebot sehr gut an. In kleinem Kreis sitzen sie um die Erzählerin herum und erinnern sich gerne an die altbekannten Geschichten. „Das war aber schön!“ äußerte sich eine Teilnehmerin, die sonst kaum spricht, spontan nach einer solchen Märchenstunde.  „Der Kontakt zu den Zuhörern ist beim Erzählen viel intensiver als beim Vorlesen“, berichtete Gruber. Beim Abschlussworkshop der gelungenen Fortbildung übergab nun Katharina Gnam, Projektleiterin vom Team Gesundheit der BKK (Foto 2.v.re.) das offizielle Zertifikat an Monika Huber-Tiefnig, Leiterin der Tagespflege (Foto re.). Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sie sich iIn der Einrichtung von Montag bis Freitag tagsüber um Germeringer Senioren. Diese besuchen die Einrichtung, weil sie zuhause nicht mehr zurechtkommen, z.B. aufgrund einer demenziellen Störung. Der Tag wird strukturiert durch Aktivitäten wie Mobilisierungsübungen, Vorlesen, Spiele und durch gemeinsame Mahlzeiten, die vor Ort gekocht werden. Den pflegenden Angehörigen verschafft das Angebot die dringend benötigte Auszeit.

Ladies´ Circle 54 Germering /München-West spendet 1.500.- Euro für „Aktion Schultüte

Auch in diesem Jahr hatten Mitglieder des Ladies` Circle 54 Germering München-West bei der Germeringer Musiknacht und beim Kunst- und Musikzauber wieder Waffeln zugunsten der „Aktion Schultüte“ gebacken und verkauft. Past-Präsidentin Anett Mickan (Foto li.) und Sandra Brinkemper (Lady, Foto Mitte) übergaben nun einen Scheck in Höhe von 1.500.- Euro an den Sozialdienst, der ab September die Auszahlung für die „Aktion Schultüte“ in Germering vornimmt. Sozialdienst-Vorstand Georg Sedlmeier (Foto re.) freute sich, dass durch das Engagement der Ladies` eine so große Summe zusammengekommen war. Die Aktion Schultüte unterstützt Erstklässler, deren Eltern vom Existenzminimum wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II leben müssen, beim Schulstart. Diese Kinder haben oft schwierige Bedingungen, denn gerade die Erstausstattung kostet viel Geld, das z.B. aus dem Regelsatz vom Arbeitslosengeld II schwer zu bestreiten ist. Dabei geht es nicht um teure Geschenke für die Schultüte, sondern um das benötigte Schulmaterial wie Hefte und Stifte, Turnsachen usw.. Die Auszahlung für Germeringer ABC-Schützen aus finanziell schwachen Familien übernimmt ab September der Sozialdienst Germering e.V. in der Planegger Str. 9. Um vorherige Terminvereinbarung unter 089 84 48 45 wird gebeten. Weitere Informationen über den genauen Ablauf unter www.aktion-schultuete-ffb.de.

D

Mitgliederversammlung 2019 ehrt langjährige Mitarbeiter

Helmut Ankenbrand wird Mitglied des AufsichtsratsSonja Thiele erhält Ehrenmitgliedschaft

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Sozialdienstes Germering konnte Vorstand Georg Sedlmeier auf ein zufriedenstellendes Jahr 2018 zurückblicken. Die Einbindung der Kleiderkammer „schick & schee“ in die Sozialdienst-Familie sei gelungen.  Das Ende 2017 neu eröffnete Ressort „Familienstützpunkt“ habe sich etabliert, auch wenn es – wie viele andere Bereiche des Sozialdienstes – von Haus aus nicht kostendeckend sein könne. Dass der Sozialdienst Germering am Ende des Jahres trotz derartiger finanzieller Herausforderungen – u.a. auch durch die durch die Umsetzung  der DSGVO entstandenen Kosten –  mit einem bilanziellen Plus von 9.146,04,- Euro abschließen konnte, war vor allem der großartigen Leistung der Ambulanten Pflege unter Leitung von Ingrid Neubauer zu verdanken. Ihr war es trotz des bekannten allgemein herrschenden Pflegenotstandes gelungen, den Bereich mit all seinen Untergliederungen auch 2018 weiter auszubauen. Und natürlich war es auch den Förderern, Spendern und Sponsoren zu verdanken, ohne die sich viele der umfangreichen Versorgungsangebote des Sozialdienstes nicht finanzieren ließen. Sedlmeier und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Stephan Haas dankten in diesem Zusammenhang ausdrücklich auch der Stadt Germering und Herrn Oberbürgermeister Andreas Haas für ihre Unterstützung, insbesondere aber auch den ca. 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vereins für ihr Engagement und ihre Tatkraft. Die anwesenden Mitglieder entlasteten einstimmig Vorstand und Aufsichtsrat für das vergangene Geschäftsjahr.

Im Anschluss stellte sich Helmut Ankenbrand als neues Mitglied des Aufsichtsrats zur Wahl. Bei seiner Vorstellung erzählte er u.a., dass der Sozialdienst der erste Germeringer Verein gewesen sei, dem er als Mitglied beigetreten sei, als er 1978 nach Germering gezogen war. Ankenbrand, der nicht nur bei der SPD, sondern auch beim Hospiz-Verein und dem Lions-Club engagiert ist, wurde von den Anwesenden einstimmig gewählt und gehört nun neben Karin Sepp, Hans-Jürgen Gulder, Walter Müller, Stephan Haas und dem Vorsitzenden Dr. Hans-Joachim Lutz dem Aufsichtsrat des Sozialdienstes an.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an die frühere Geschäftsführerin Sonja Thiele auf Vorschlag von Vorstand Georg Sedlmeier. Er erinnerte an deren über 30jährigen Einsatz für den Sozialdienst, dessen Geschicke sie gemeinsam mit Dr. Hans-Joachim Lutz als Vorstandsvorsitzendem über viele Jahre maßgeblich geprägt, durch teils schwierigere Zeiten geführt und von einer klassischen Nachbarschaftshilfe fit für die Zukunft gemacht habe. In ihrer 17-jährigen Tätigkeit als Geschäftsführerin habe sie viele Projekte umgesetzt und neue Ressorts gegründet und sei anschließend noch 3 Jahre als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende tätig gewesen. Die Anwesenden verliehen Sonja Thiele einstimmig die Ehrenmitgliedschaft. Thiele bedankte sich bei Vorstand, Aufsichtsrat und den Mitgliedern für die ihr erwiesene Ehre. Sie freue sich über die gute Entwicklung des Sozialdienstes sowie über den kompetenten Aufsichtsrat und Vorstand, dem viele Vorschriften und Regularien zunehmend die Arbeit erschwerten. „Für mich ist der Sozialdienst immer eine Herzensangelegenheit gewesen und ich fühle mich dort immer noch sehr zu Hause“, so Thiele.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete wieder die Ehrung von Mitarbeitern, die bereits seit 10, 20 oder 30 Jahren für den Sozialdienst tätig sind. Ihnen überreichte Pflegedienstleitung und Vorstand Ingrid Neubauer im Namen des Vereins eine Urkunde und ein kleines Präsent.